Fotowanderung ins Weisstannental zu den Batöni Wasserfällen.

Am 28. Oktober 2016 waren wir wieder im Weisstannental bei den Batöni Wasserfällen. Diese 3 Wasserfälle sind etwas ganz spezielles und einmaliges für die Schweiz. Ich hätte es bald nicht wieder erkannt. Der Wanderweg oberhalb vom Kraftwerk und Fassung war einfach weggespült worden. Wo eine Brückenkonstruktion war, war einfach nichts mehr ausser den Schrauben und Metallplatten welche die Brücke einmal gehalten hatten. Dort wo der Wanderweg war, war jetzt ein Kiesbett. Man musste also zurück und weiter unten durch das Bachbett um auf dem neu angelegten Wanderweg weiter zu kommen.

Im Bachbett bei dem Wasserkraftwerk war die Führung vom Schott am oberen Ende dermassen verbogen, da müssen unvorstellbare Kräfte geherrscht haben, denn ein 10 oder 15 Millimeter dickes U-Eisen verbiegt sich nicht einfach so.

Danach habe ich gedacht wo ist nun der Weg. Ein ca. 2m breiter mit Kies aufgeschütteter Weg war zu sehen, dieser führte dann hoch zu den Wasserfällen.

Auf dem Rückweg habe ich mit einem Forstwart (Kenne die genaue Berufsbezeichnung nicht) gesprochen und habe ihm gesagt, dass da sicher über 1000Lt Wasser/s heruntergekommen sind. Dann Lachte er und sagte, dass er so etwas noch nie erlebt habe. Seiner Aussage zu folge, nun kommt es, kamen in der Nacht vom 10 auf den 11 September 2016, 3 Kubikmeter Wasser /s von den Drei Wasserfällen herunter. Man sah die Zerstörung auf dem ganzen Weg, wo man einen Blick auf den Gufelbach hatte. Die ganzen Bachränder wurden unterspült, ausgerissene Bäume wo man hinsah, Wurzeln und ganze Baumstrünke lagen im Gelände. Weiter oben, wie eingangs beschrieben fehlte die Brücke und das Wasser Kraftwerk wäre komplett überflutet worden, so meine Kontaktperson im Weisstannental.

Ich konnte ihm nur meine Hochachtung und meinen Dank aussprechen, für das was sie bisher geleistet haben, um uns Wanderfreudigen Fotografen es zu ermöglichen an solche Orte wie die Batöni-Fälle (Piltchinabach, Sässbach und Muttenbachfall) zu gelangen. Noch einmal ein herzliches Danke schön an alle die mit der Reparatur und Instandsetzung beschäftigt sind. Was ich noch sagen muss, es war ein sehr schöner sonniger und erholsamer Tag, trotz dem harten Aufstieg über matschiges Terrain.

Danke schön auch an meinen Muskelkater der morgen hoffentlich weniger wird.

Bilder folgen noch.

Ich werde dazu eine Unter-Seite aufschalten. Weitere Infos folgen.

Schäden im Weisstannental


Aus der Ferne. Hier sieht man noch den Sässbachfall. Das ist der einzige der 3 Wasserfälle welcher aus dieser Ansicht zu sehen ist.


So sah es aus bevor das Unwetter über das Weisstannental und das Batöni hinweg gezogen ist.
Aufnahme vom 7. September 2016
Ansicht auf das Wasserkraftwerk im Weisstannental 500m unterhalb der Wasserfälle. Hier ist der alte Weg zu sehen, der über eine Leichtmetallbrücke den Gufelbach überquerte. Vom Wehr aus, wird das Wasser getrennt und fliesst über einen Tunnel in das Calfeisental zum Stausee, so dass es nicht im Gufelbach weiter ins Tal befördert wird. Trotz dieser Massnahme, kam es zu den sehr grossen Schäden bis hinunter nach Weisstannen.
Oberhalb der Brücke sieht man auf der linken Seite den alten schmalen Weg, der komplett weg gespült wurde.
Nach Aussage von einem Forstmitarbeiter, sind vom 10 auf den 11 September 2016, 3 Kubikmeter Wasser pro Sekunde von den drei Wasserfällen in Richtung Tal herunter geflossen und haben auch das ganze Gebäude vom Wasserwerk überspült.


Staumauer vom Gigerwaldsee. im Hintergrund sieht man den Zulauf welcher vom Weisstannental das Wasser in den Gigerwaldsee-Stausee führt.
Diese Aufname entstand am 17. Juni 2013.



Auf diesem Bild sieht man den neu aufgeschütteten Weg der zu den Wasserfällen führt. Rechts im Bild sieht man das ganze Geröll welches angespült wurde. Auf der Stützmauer war vorher die Brücke festgemacht.
Kamera Position auf der linken Treppe unterhalb vom Wehr.


Entwurzelte Bäume wo man hinschaut.
Aufnahme 28. Oktober 2016


Auch die Böschung und der linke Wanderweg ist in mittleidenschaft gezogen. Bäume deren Untergrund weg gespült wurde.